Salzsäuretoleranz: In einer Umgebung mit 30 %iger Salzsäure bei 80 °C beträgt die jährliche Korrosionsrate von TC4 <0,02 mm und ist damit deutlich niedriger als die von Edelstahl 316L.
Beständigkeit gegen Schwefelwasserstoff-Spannungskorrosion: Unter rauen Bedingungen mit einem H₂S-Partialdruck von 0,1 MPa und einer Cl⁻-Konzentration von 5*10⁴ mg/L bleiben TC4-Titanstäbe stabil und es besteht keine Gefahr von Spannungsrisskorrosion.
Erosions-Korrosionsbeständigkeit: Mit einer Oberflächenhärte von HRC 36 hält es der Hochgeschwindigkeitserosion durch Medien mit Feststoffpartikeln stand.
Die Dichte beträgt nur 4,43 g/cm³, wodurch das Gewicht im Vergleich zu Edelstahl mit den gleichen Spezifikationen um 40 % reduziert wird, wodurch die Gerätebelastung und die Installationskosten gesenkt werden.
Die Lebensdauer verlängert sich um über 15 Jahre und reduziert die Gesamtlebenszykluskosten um 30–50 %.
Raffinierungseinheiten: Innenteile von Hydrierreaktoren, Wärmetauscherrohrbündel.
Entschwefelung von Erdgas: Packungsstützen in Entschwefelungstürmen, Bolzen für Regenerationstürme.
Ethylen-Cracking: Stützrahmen für Hochtemperatur-Spaltöfen, Anschlüsse für Quencher.
Laut der2024 China Petrochemical Materials Development Blue Book:
Die Größe des Inlandsmarkts für Titanlegierungen für petrochemische Anwendungen wird bis 2025 voraussichtlich 8 Milliarden Yen überschreiten, wobei TC4 über 60 % ausmacht.
Aufstrebende Bereiche wie Wasserstoffenergie und CCUS werden die Nachfrage nach TC4-Riegeln steigern.
Abschluss: Von der „Importabhängigkeit“ zum „Inlandsdurchbruch“ haben die technologischen Fortschritte bei TC4-Titanlegierungsstäben nicht nur kritische „Engpass“-Herausforderungen in der petrochemischen Industrie gelöst, sondern treiben durch ihr geringes Gewicht und ihre lange Lebensdauer auch den Übergang zu hocheffizienten und kohlenstoffarmen Betrieben voran.